Veröffentlicht in Kreistagsfraktion
Ein Bericht von Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Walldorf und Renate Schmidt, Eppelheim
Freitag 5:48 Start in Heidelberg. Die Bahn ist fahrplantreu und somit erreichen wir Halle planmäßig.
Pünktlich um 10 Uhr sind wir im Regionalzentrum der SPD Halle in der Großen Märker Straße. Die ehemalige SPD-Druckerei, die 1933 durch die Nazis enteignet wurde, ist seit 1997 wieder im Besitz der SPD Halle. Im Sitzungssaal empfangen uns Genossinnen und Genossen aus Halle, aber auch aus unterschiedlichen Bundesländern wie Bremen, Hamburg, Brandenburg, Bayern, BW, NRW.
Alle hatten wir das gleiche Ziel: die “vier für Halle“ Katja Pähle, Christine Fuhrmann, Stephan Scherf, Julius Neumann (Landtagskandidatinnen und Kandidaten für Halle) beim Wahlkampf zur Landtagswahl am 6. September zu unterstützen.
Los ging es damit in unterschiedlichen Bezirken Infomaterial zu verteilen. Dabei haben wir die Möglichkeiten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch zu kommen genutzt und dabei erfahren, was die Menschen vor Ort bewegt.
Beeindruckend ist das umfangreiche Angebot genossenschaftlichen Wohnens in sanierten Mehrfamilienhausblöcken. Halle setzt darauf Wohnungen in eigener Hand zu behalten und zu vermieten.

Viele Themen vor Ort, die die Menschen bewegen, unterscheiden sich nicht von denen im Rhein-Neckar-Kreis: bezahlbares Wohnen, Erhalt und Beschaffung von Arbeitsplätzen und funktionierende Nachbarschaft im sozialen Umfeld.
Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz und beim gemeinsamen Grillabend werden Erfahrungen aus den unterschiedlichen Bundesländern ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Unser besonderer Dank gilt Peter Dehn, Stadtvorsitzender der SPD Halle, für die Bewirtung und Gastfreundschaft in seinem idyllischen Hinterhof.
Am nächsten Tage betreuen wir mit den Kandidaten einen Infostand auf dem Marktplatz von Halle. Bei Gesprächen wird oftmals die Sorge geäußert, dass bei einer Mehrheit der AfD sich eine Regierungsbildung als schwierig erweisen kann. Hierbei sind alle demokratischen Parteien gefragt, eine gute Zukunft von Sachsen-Anhalt gemeinsam zu ermöglichen.
Unser Fazit nach zwei intensiven Wahlkampftagen: Nach wie vor ist es wichtig wieder mehr auf Menschen zuzugehen, ins Gespräch zu kommen und den persönlichen Austausch zu suchen. Nur so fühlen sich Menschen beachtet und ernst genommen und nur so kann es gelingen Politik für Menschen zu machen.
Homepage Die SPD im Kreistag Rhein-Neckar
Veröffentlicht am 02.08.2026